2017-09 Portugal II

21.09.2017

 

Die Männer zog es zum Schwimmen und zum Frühschoppen an den Strand. Die Damen erlaubten sich einen Shoppingbummel im nahegelegenen Ort. Die Räder wurden abgestellt und los ging es, die Kleiderständer kritisch zu mustern. Mechthild und Eva wurden sehr schnell fündig. In einer Nebenstraße genossen die Damen Kaffee und pikante und süße Leckereien. Am Platz zurückgekehrt, setzten die Grillakteure Karl, Ulrich und Henning ihre

Grillgeräte in Tätigkeit. Nach dem Verzehr der Grillköstlichkeiten, der Biere und des Rotweines (vom Dourotal, gespendet von Mechthild) wurden Eva und Henning für ihre Vorbereitung der Reise mit einem Geschenk gebührend geehrt. Rotwein und der legendäre Hahn (als Keramikfigur) erfreuen sich nun in Eva u. Hennings Womo großer Beliebtheit. Obwohl der Hahn, trotz stattlicher Größe, den Rotwein nicht so bewachen kann.

 

 

22.09.2017

 

Der letzte Tag in Quarteira stand uns auch noch zur freien Verfügung. Na, vielleicht lädt mich Klaus zum Abschied zu einem großen Eisbecher ein. Morgen geht es weiter nach Spanien. Ole! 

Alles war im Womo verstaut, bis auf die Räder. Mit diesen sind alle abends noch zu einem nahegelegenen Restaurant gefahren. Das Abendessen genossen wir - vor absolut ruhig gelegenem Atlantik. Ein feuerroter Abendhimmel bildete den krönenden Abschluss.

23.09.2017

 

Ab jetzt gings heimwärts. 485km bis nach Granada. Endlich spanische Autobahnen.

Und wieder rutschte mein Herz sonst wo hin. Der Camping Platz bei Granada lag steil an einem Abhang, ca 1100m hoch, zu Füssen der Sierra Nevada. Klaus fuhr im ersten Gang nach oben. Oh ja, der Ausblick über Granada war atmberaubend!

24.09.2017

 

Sieben von unserer Gruppe genossen die Kultur und führen mit dem Taxi hinab nach Granada.

Weltbekannt:  die Alhambra mit den Naṣridenpalästen und die Generalife-Gärten.

Nur so nebenbei, in Deutschland war ja gerade Wahlsonntag.

Alle Parteien versprechen etwas, aber sie halten es nicht.

Am Abend genau nach 18.00h begann unsere Wahlparty, mit TV-Übertragung vor unserem WoMo. Jeder von uns hatte eine Prognose über den Ausgang der Wahl abgegeben, und die Einzahlung pro Kopf betrug € 5,00. Ulrich lag mit seiner Prognose (prozentuale Einschätzung der Parteien bei der Hochrechnung um 18.00Uhr) am dichtesten und gewann den Jackpot.

25.09.2017

 

Der anvisierte Platz Camping „La Volta“ bei Peniscola war total überbelegt.

Wir fuhren dann zu einem anderen Platz, dieser hatte dann sogar ein Schwimmbad. Abends, da es schon spät war, aßen wir im Restaurant alle eine Pizza. Ulrich bezahlte die Pizza von seinem Gewinn der Wahlparty und er legte noch etwas drauf. Uwe spendete die Getränke. Unsere ausgehungerten Mägen genossen es. Dank an Euch beide.

26.09.2017

 

Am Morgen 8.30h verließen wir den Platz, um noch einmal zu tanken und dann ging

es los in Richtung französische Grenze. Je näher wir Barcelona kamen, desto dichter

wurde der Verkehr. Auf der Autobahn zahlten wir alle sehr artig die Maut.

In Saintes-Maries-de-la Mer fanden wir dann einen Camping Platz inmitten der Carmargue. Ab und zu begegneten uns schon die berühmten weißen Pferde der Carmargue. Der Anblick

war sehr reizvoll. Ein Kuhreiher saß auf einem Pferd. Es hielt still, während der Vogel das Ungeziefer aus dem Rücken des Pferdes pickte. Welch ein Anblick, das fast wilde Tier und dann lammfromm für die eigene Wohltat. Abends wurde noch einmal gegrillt und über unsere Erlebnisse und Eindrücke geplaudert.

27.09.2017

 

Der Tag zur freien Verfügung war ein Genuss. Die einen fuhren mit dem Rad hinein in die wunderschöne Carmargue zu den rot-weissen Flamingos und den Wildpferden, und andere besuchten die Stadt. Wir wurden Zeuge einer kleinen Hatz von Stieren, die von den typischen Carmargue-Pferden in Schach gehalten wurden. Sehr schöne Geschäfte luden zum Kaufen ein und in den Cafes hatte so mancher den teuren Cafe probiert.

Die Kirche der Zigeuner

 

 

Stiertreiben durch die Stadt

28.09.2017

 

Die vorletzte Etappe, 602km, legten wir mit Pausen zurück bis kurz vor der deutsch-französischen Grenze. Der Stellplatz Baume-les-Dames war schon von mehreren Deutschen belegt. Bei einem gemeinsamen Adendessen ließen wir den Tag ausklingen.

29.09.2017

 

Noch einmal fuhren wir ca. 600km, um Pirk (bei Weiden/Oberpfalz) zu erreichen. An diesem Freitag gab es auf den Autobahnen viele Baustellen mit entsprechenden Staus. Ohne Unfälle, aber mit 2 ½ Stunden Verspätung, haben wir Pirk  und unsere anderen lieben Vagabundenfreunde erreicht, die sich hier zum Herbsttreffen bei Hermann Schwab versammelt haben.

 

Zehn kleine Vagabunden, die liebten ja das Reisen,

doch keins von ihnen wollte ja auf der Autobahn vergreisen.

Der eine fuhr zum Bodensee,

der andere Richtung Straßburg,

die letzten drei umgingen Staus,

ohn jeglich Klag und Weh.

 

Nach 4 Wochen ohne Regen hat der Alltag uns wieder - mit all unseren Sorgen (Elfriede !), Nöten , Hoffnungen und vielen schönen Erinnerungen.

Mögen die Bilder , die ein jeder gemacht hat , Zeugnis dafür sein, daß so eine Reise beispielhafte Eindrücke in uns hinterlässt.

 

Ingrid Weyel

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