Wir bedanken uns bei

Marie-Luise und Hermann Schwab

für die tollen Tage und das reichhaltige kulturelle Programm in der Oberpfalz.

Pirk in der Oberpfalz 

Tourbericht

über das 41. Vagabundentreffen

in Pirk (bei Weiden / Oberpfalz)  vom 29. September – 03. Oktober 2017

 

Freitag, 29. September 2017

 

Marie-Luise und Hermann Schwab hatten zum Vagabundentreffen nach Pirk geladen – und es kamen viele !   Schließlich standen 21 Vagabunden-Wohnmobile in Pirk auf dem Hof der ehemaligen Pirker Brauerei. 42 Vagabunden und der Freund Volker Klütsch als Reisebegleiter  von Hans-Victor Schwartz waren gekommen. Um 17.00 h folgte die offizielle Begrüßung und ein kurzer Rundgang durchs Dorf. Kurz vor 19.00 h trafen als Letztes die Fahrzeuge der Portugal-fahrer auf dem Hof ein, sie hatten in Staus auf deutschen Autobahnen an diesem langen Wochenende 2 ½ Stunden zusätzliche Fahrzeit zu ihrer Anfahrt aus Frankreich gehabt.

Um 19.00 h waren wir Vagabunden als Gäste geladen beim Freundschaftsmeeting des RC Weiden/Oberpfalz im Alten Gewölbekeller des ehemaligen „Pirker Brauhauses“. Der Präsident des RC Weiden, Rainer Wagner, eröffnete das Meeting und begrüßte die Rotarischen Vagabunden als Gäste bei diesem Auswärtsmeeting. Er bedankte sich bei Frd. Dr.Hermann Schwab für die gastliche Aufnahme im Alten Gewölbekeller. Nachträglich gratulierte er dem Vagabunden Günter Schneider zu dessen 80. Geburtstag am 08.09., dieser versprach, die Getränke beim anschließenden Essen auszugeben. Anschließend stellte Präs. Wagner in einer Präsentation den RC Weiden und dessen Engagement in den letzten Jahrzehnten vor und überreichte unserem Präsidenten Norbert Meik als Präsent ein Buch über „ 50 Jahre RC Weiden“. Danach erklärte unser Präsident Norbert Meik den Rotariern aus Weiden unsere RVFE-Fellowship mit unseren Zielen und Vorhaben. Dann beendete Präs. Wagner das Meeting, Hermann Schwab bat nun alle zum Buffet mit „Oberpfälzer Schlachtschüssel“. Ausklang des Abends in gemütlicher Runde.

Freund Wagner vom RC Weiden und unser Präsident Norbert Meik eröffnen das Treffen in Pirk

Präsidenten-Amtsübergabe von
Rüdiger Götz an Norbert Meik.

Samstag, 30. September 2017

 

Nach pünktlichem Semmelservice und individuellem Frühstück an Bord der WoMos fährt

die Vagabunden-Gruppe um 09. 17 Uhr mit dem Linienbus nach Weiden zur Stadt-führung mit anschließendem Bummel durch den oberen und unteren Bauernmarkt, dann Lunch (als  Selbstzahler) an den Ständen und in den Wirtshäusern.  Um 12.05 Uhr hörten wir eine Orgelmatinee mit Stücken von Sammartini, Mozart, Schultes und Reger in der katholische Stadtpfarrkirche St. Josef, diese wurde in den Jahren 1899/1901 in nur 18 Monaten Bauzeit errichtet und ist der größte Kirchenbau des Bistums Regensburg seit dem Mittelalter. Sie wurde 1905 von Franz Hofstötter mit reichlich Jugendstil-Elementen ausgestattet. Danach folgte um 13.00 Uhr eine Führung durch das Internationale Keramikmuseum in Weiden (die Porzellan- und Keramik-Unternehmen wie Bauscher, Seltmann und Nachtmann bilden auch heute noch einen Schwerpunkt im produzierenden Sektor der Stadt Weiden). Um 14.30 Uhr ging mit dem Bus nach Flossenbürg, dort erlebten wir höchst beeindruckende Führungen in der KZ-Gedenkstätte. Danach weiter mit dem Bus nach Schönficht, dort im Gasthof Klupp um 18.00 Uhr ein Abendessen „Erlebnis Fisch“, ein 4-gängiges Menue mit Raubfisch-Variationen von Waller, Amur und Karpfen. Danach Rückkehr nach Pirk.

Stadtbummel durch Weiden

Die KZ Gedenkstätte Flossenbürg

 

 

Sonntag, 1. Oktober 2017

 

Nach erneut pünktlichem Semmelservice (trotz Sonntag) und individuellem Frühstück an Bord der WoMos erfolgte um 09.00 Uhr  Abfahrt ab dem Dorfplatz mit dem Reisebus nach Regensburg (80km). Um 10.15 Uhr erwarteten uns dort 2 nette Damen zu einer  höchstinteressanten       Stadtführung, die um 12.00 Uhr durch ein individuelles Mittagessen im Bischofshof unterbrochen wurde, anschließend erfolgte um 14.30 Uhr durch diese Führerinnen eine       Domführung durch den Regensburger Dom. Pünktlich um 17.00 Uhr ging es dann       weiter mit dem Bus ins romantische Dorf Kallmünz (35km), nach einer kurzen Wanderung durch das Dorf bekamen wir dort im „Goldenen Löwen“ ein besonders uriges 3-Gänge-Abendessen („Schlutzkrapfen mit Kürbisfüllung, gegarter Kalbstafelspitz mit Sherryrahmsoße und Steinpilz-Broccoligemüse, Topfen-knödel mit Zwetschgenröster“) . Dazu Bierspezialitäten aus der hauseigenen Brauerei und Obstbrände aus der hauseigenen Destille. Dazu als Motto vom griechischen Philosophen Demokrit (460 -371 v. Chr.): „Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Einkehr!“ ( Gewidmet dem „Rotary Club der Vagabunden“). Dann Rückreise nach Pirk, wo wir uns alle gleich müde vom langen Tag in unsere Mobile verzogen.

Besuch in Regensburg

 

 

Das -obligatorische- Gruppenfoto ..

 

 

Montag, 2. Oktober 2017

 

Nach dem individuellem Frühstück an Bord der WoMos erfolgte um 09.00 Uhr  Abfahrt ab dem Dorfplatz mit dem Reisebus nach Weiherhammer (11km), Dort im neuen Industriegebiet Besichtigung des Floatglaswerks der Pilkington Deutschland AG, erbaut Mitte der 90-iger Jahre. Dort wird von ca. 560 Mitarbeitern im Schichtbetrieb Flachglas für die Bauindustrie und Spezialglas für den Automotive-Sektor hergestellt. Zunächst erfolgte in einem Vortragsraum eine theoretische Einführung, dazu ein Video. Dann zu Fuß längs der Produktionsstätte: auf einer Strecke von rund 600 Metern Länge werden auf zwei parallelen Linien Quarzsand, Kalk, Dolomit, Soda und Sulfat, dazu noch Glasscherben, zunächst bei 1600 Grad Celsius in der Wanne geschmolzen. Die flüssige Masse läuft über in ein 70 Meter langes Bad aus flüssigem Zinn, auf dem das Glas schwimmt, weil es deutlich leichter ist. Hier breitet sich das flüssige Glas absolut eben aus. Am kühleren Ende des Zinkbades geht es mit anfangs 600 Grad Materialtemperatur in den 250 Meter langen Kühlofen. An dessen Ende – bei „Raumtemperatur“ - wartet die Schneidemaschine. Mit lautem Knall werden die Platten getrennt. Täglich verlassen 70 bis 80 Spezialtransporter-Lkw mit Glasladungen das Pilkington-Werk in Weiherhammer, beladen mit insgesamt 1600 Tonnen Scheiben.

Nach der Werksführung gab es um 12.00 Uhr ein Büffet im Hotel Witt am See in Weiher-hammer.

Weiter ging es um 13.30 Uhr mit dem Reisebus von Weiherhammer nach Grafenwöhr (18km). Dort stieg Oberstlt.a.D Neubauer zu uns in den Bus  als kundiger Führer über den Nato-Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Er hatte über Jahre dort bei den US-Truppen gearbeitet und kannte den Platz aus dem FF, er führte uns mit dem Bus zur alten Wolfschützen-Kapelle und der verlassenen Kirche von Hopfenohe, über Schiessbahnen, die z.Z. nicht benutzt wurden, auf Schleichwegen, die die Geländegängigkeit des Busses überforderten, zum Bleidornturm am Schwarzen Berg mit fantastischer Sicht über das ganze Gelände, zum „Ursprung“ - einer artesische Quelle tief im Wald im Truppen-übungsplatz Grafenwöhr, schlußendlich auch noch zu einem Rudel Hirsche – und erklärte uns das Leben der US-Soldaten auf dem Gelände und den Sinn von Truppenübungen. Gegen 17.30 Uhr waren wir mit dem Bus zurück in Pirk.

 

Ab 19.30 Uhr trafen wir uns im Alten Gewölbekeller des ehemaligen „Pirker Brauhauses Dr.Hermann Schwab“ bei einer leckeren und reichlichen fränkischen Brotzeit.

 

Ab 20.20 Uhr fand dort anschließend das Meeting der Rotarischen Vagabunden anläßlich des Treffens in Pirk statt. (siehe dazu das Protokoll des Meetings).

Das Militär-Übungsgelände

 

 

Heute keine Schiessübungen. Freie Fahrt für den Bus..

 

 

 

Dienstag, 3. Oktober 2017

 

Um  09.00 Uhr trafen sich alle noch zu einem gemeinsames Frühstück im Alten Gewölbe, bis auf die Paare Nobbe und Thee, die schon früh die lange Reise nach Norddeutschland angetreten hatten. Den Gastgebern Marie-Luise und Hermann Schwab

wurde gedankt für die schönen Tage in Pirk, dann folgte die allgemeine Verabschiedung,

man wünschte sich eine gute Heimreise.

 

 

gez. Henning Thee

 

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