Husum  19-22.07.2018

Diese Reise bei herrlichstem Sommerwetter an unsere Küste verdanken wir Hanna und Bernd Siegel. Das war das Meer von seiner schönsten Seite...

Programm Husum
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Tourbericht

über das 44. Vagabundentreffen der Rotarischen Vagabunden

 

vom19.07.2018-22.07.2018

 

in Husum, Nordfriesland, ( mit Schwerpunkt Halligen)

 

Teilnehmer:

Bernd + Hanna Siegel, Reinhard + Hildburg Meiners, Barbara Guttermann, Paul und Anneliese Brose, Ingrid und Klaus Weyel, Hans Victor + Ingrid Schwartz, Wolfgang + Bärbel Bischoff, Uwe Pfeiffer + Mechthild Hirsinger, Elke Poschich , Günther + Frauke Hohenstein, Michael + Evelyn Ahrens, Ulrich + Elfriede Nobbe, Olaf + Petra Nehls, Klaus + Monika Nielsky, Fritz und Christine Heinrich, Bernhard Schlieker.

 

 

Donnerstag, 19. Juli 2018:

 

Am Donnerstag zwischen 15.00 und 18:00 Uhr Eintreffen der Vagabunden mit ihren Wohnmobilen auf dem Stellplatz Loof in Husum. Trotz fehlender Platzreservierungsmöglichkeit fanden fast alle noch einen geeigneten Platz. Bei herrlichstem Sommerwetter war bei allen gute Laune zu spüren.

 

 

 

Am Abend verspeisten wir gemeinsam Schollen in der Gaststätte Compass am Husumer Hafen. Bernd Siegel begrüßte uns alle sehr herzlich, auch im Namen seiner Frau Hanna. Er freute sich sehr, dass so viele seiner Einladung gefolgt sind. Ebenso herzlich wurde Dörte Hansen begrüßt, die Stadtführerin, mit ihrem Lebensgefährten (auch Rotarier im RC Husum).

Ulrich Nobbe, Vizepräsident der Vagabunden, begrüßte uns in Vertretung vom Präsidenten Norbert Maik, dieser war leider verhindert. Ulrich hatte die Aufgabe für Norbert übernommen, ein neues Mitglied, Bernhard Schlieker nebst Partnerin Tanja Etschberger, bei den rotarischen Vagabunden aufzunehmen. Mögen sie Freude an unseren Unternehmungen und Geselligkeiten haben. Herzlich willkommen, ihr beiden!!! Besonders Euer Oldtimer-Wohnmobil („Kurt“) sticht uns neidisch ins Auge.

 

 

 


Es folgte dann die Mitgliederversammlung der RVFE (Beginn: 20.15 Uhr , Ende:       20.45 Uhr).

Siehe dazu gesondertes MV-Protokoll.

 

Dann stellte sich Dörte Hansen mit ihrer Tätigkeit als Stadtführerin vor. Sie sagt von sich, sie sei ein echtes Friesenkind. Sie musste Hochdeutsch lernen, als sie von der Hallig aufs Festland zog. Bis dahin sprach sie Friesenplatt. Ihr macht es Freude, Menschen mit auf die nordfriesische Reise zu nehmen.

 

 

Der Präsident des Husumer Rotary Clubs, Ulrich Hardge, besuchte uns. Er sprach von sich, mit welch einer Sehnsucht er gerne auf Fahrt gegangen wäre. Er wünschte uns viele schöne Stunden in Nordfriesland . Mit einem Buchgeschenk, mit dem Titel „ Out in Afrika“, verabschiedete er sich.

 

Freitag, 20.07.2018

 

Für diesen Tag hatten sich Monika und Klaus Nielsky aus Schleswig zu uns gesellt. Um 8.15 Uhr fuhr der Bus uns zum Fährhafen Strucklahnungshörn auf Nordstrand. Um 9.00 Uhr ging es mit dem Passagierschiff „Adler V“ nach der Hallig Hooge. Bei einem ausgiebigen Frühstück an Bord genossen wir die sehr ruhige Überfahrt. 

 

Ulrich Nobbe mit unserer Reiseführerin 
Dörte Hansen

 

 

 

 

 

 

Die Dieselmotoren machen eine ganz schön große Welle..

 

 

Im Hafen der Hallig Hooge angekommen, wartete ein Planwagen und brachte uns zu der „Hanswarft“ mit dem Königspesel und dem Sturmflutkino. Weiter ging es mit dem Planwagen zur „Mitteldriftwarft“ („Freks Burhus“). 

Der Garten vor dem -Königs-Pesel-

 

 

Dort genossen wir eine köstliche Kartoffelsuppe. Mit dem Planwagen machten wir noch einen Schlenker zu der „Kirchwarft“ und dann setzte uns der Pferdekutscher wieder am Hafen ab. Von dort fuhr das Schiff nach Schlüttsiel. Hier erwartete uns ein Bus, der uns in die Nähe der Hamburger Hallig brachte. Einige gingen 4 km zu Fuß und andere von uns nahmen einen Kleinbus bis zu dem Restaurant. Hier genossen wir gegrilltes Lammfleisch und ausgesuchte Salate. Uwe erwähnte kurz, dass er das gemeinsame Gruppenfoto an Norbert und Renate gesandt hatte.

 

Ein herzliches Dankeschön kam zurück.

Nach eingehender Prüfung der Kasse wurde der Schatzmeister und der Vostand einstimmig entlastet.

Alles war an diesem Tage minutiös geplant. Raus und rein, zwei Busse mussten es sein. Planwagen rauf und runter, wir blieben dabei einfach munter.

 

Samstag, 21.07.2018

 

Zum Frühstück klappte der Brötchenservice. Um 9.30h begann die Stadtführung Husum mit Dörte. 

Unser erstes Ziel war das beeindruckende Schifffahrtsmuseum. Hier konnte man eintauchen in vergangene Zeiten, an Hand von alten und uralten Relikten, die teils im Marschboden gefunden worden waren.

 

Nach einer Stärkung im nahegelegenen Cafe ging es weiter zum Marktplatz. Dörte machte uns auf einige geschichtsträchtige Häuser aufmerksam. Die Kirche in ihrer Schlichtheit beeindruckte sehr.

 

Um zur finanziellen Renovierung der Kirche beizutragen, konnte man, so erzählte Bernd Siegel, eine Säule kaufen. Bernd sitzt immer in der Nähe seiner Säule. 

 

Weiter ging es zum Theodor-Storm-Haus. Hier endete unser Stadtrundgang und wir hatten Freizeit. Am Abend trafen wir uns zum Abendessen um 18.00h in „Hartmanns Landküche“. Andere Städte andere Sitten. Getränke wurden bestellt. Der Geräuschpegel erhöhte sich mit zunehmender Zeit. Noch waren wir alle munter und zufrieden. Der einzige Koch, mit schmucker Hutmütze, schnitt und rührteund briet -und zwischendurch begrüßte er einheimische Gäste, die natürlich vor uns bedient wurden. Etwas Brot und Schmalz wurde auf den Tischen verteilt. Wir warteten dann weiter in Geduld. Jetzt endlich erschien der bemützte Koch an den Tischen und sagte die nächste Speise an. Diese wurde wieder von ihm frisch zubereitet. Das kann natürlich dauern. Die Zeit verging, die Hitze im Raum stieg an, Getränke wurden erneut geordert. Der zweite Gang wurde serviert. Ein Teller für vier Personen. Wir teilten friedlich. Der erste Hunger war gestillt. Neue Getränke rollten an. Kurz vor acht wurde der Hauptgang serviert: Tafelspitz für vier Personen. Das 'Teilen war schon geübt. Einige von uns hatten Dorade bestellt. Bei diesem Gericht wurden fleißig die Gräten gezählt. Der Abschluss des Menüs wurde mit Cassata alla siciliana und Tiramisu gekrönt. Nun ja, gesättigt und etwas müde ging es zurück zu den WoMos.  

 

Sonntag, 22.07.2018

 

Den Abschluss unserer Reise bildete ein gemeinsames Frühstück in der Gaststätte Tante Jenny. Das Frühstück genossen alle. Hier stellte Bernd ein interessantes Hilfsprojekt vor, welches in Tiwi in Kenia aufgebaut ist. Bernd und Hanna unterstützen aufopfernd und tatkräftig dieses Projekt. Gehäkelte Engel und andere kleine Objekte ab 4cm werden zum Verkauf angeboten und bilden das Fundament für den täglich dringend benötigten Mittagstisch von ca. 560 Schülerinnen und Schülern. Die Vagabunden unterstützen dieses mit einer individuellen Spende.

Der Wettergott war uns an allen Tagen hold.

„Am grauen Strand, am grauen Meer, und weitab liegt die Stadt.“   (Theodor Storm)

 

„Der Gang ins Watt und auch ans Meer, nichts wünschen wir uns mehr.“    (Ingrid Weyel)

 

Irgendwann, irgendwo, sehen wir uns wieder sowieso.

 

Aufgeschrieben von Ingrid Weyel

 
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