Treffen in Maastricht / NL vom Do. 08.09. – So.11.09.2022

geplante Tour
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BILDER FOLGEN NOCH !!

 

 

Tourbericht vom Treffen der RVFE in Maastricht/NL vom Do. 08.09. – So. 11.09.2022

Veranstalter: Ulrich Nobbe und Henning Thee.

 

 

Mittwoch, 07.09.2022

Wir trafen schon am Mittwoch nach entspannter, sonniger Anreise gegen 17:30 h im Camping ´t Geuldal (ca. 9 km Fahrradweg vom Zentrum Maastricht entfernt) ein und wurden schon von 3 Vagabundenpaaren (Evelyn u. Michael Ahrens, Anneliese u. Paul Brose und Chrissy u. Rüdiger Goetz) begrüßt und zum Bratwurstessen vor Pauls WoMo eingeladen. Wir hatten uns alle aufeinander gefreut. Elfriede u. Ulrich Nobbe kamen wegen familiärer Verpflichtungen erst gegen 19:30 h dazu. Alle freuten sich über den schön gelegenen und ordentlich ausgestatteten Campingplatz. Natürlich haben wir die Ist-Situation diskutiert, wir waren uns alle einig, die Rotarischen Vagabunden weiter lebendig zu halten. Gegen 22:00 h zogen sich dann alle in ihre WoMos zurück. 

 

 

Donnerstag, 08.09.2022

Nach dem Frühstück sind 5 von uns um 11:00 h schon mal zu ersten Erkundungen mit dem Rad in Maastrichts Innenstadt gefahren. Um 15:00 h waren wir wieder zurück auf dem Platz und jeder konnte noch 2 Stunden Ruhe genießen. Um 17:00 h erfolgte dann die offizielle Begrüßung mit einem Umtrunk vor dem WoMo von Eva u. Henning mit einem spritzigen Sylvaner-Wein und holländischen Käsehäppchen. Es war ein geselliger Abend, bei einsetzender Nacht gegen 21:00 h zogen dann alle wieder in Ihre WoMos.

 

 

 

Freitag, 09.09.2022

Pünktlicher Aufbruch unserer Gruppe um 09:30 h mit den Rädern, denn um 10:15 h trafen wir uns neben der historischen Sint Servaasbrug in Maastrichts Innenstadt mit 2 Freunden vom International Service des RC Maastricht, mit Nicole de Bijl und Hans Kasper, die uns an diesem Tag auf unserer Fahrradtour (Gesamtlänge 42 km) auf der Mergelroute längs der Maas mit einem Kurzaufenthalt in Belgien begleitet haben. Zunächst parkten wir unsere Räder noch einmal kurz in einer Tiefgarage für Fahrräder, um einen fußläufigen Kurzbesuch auf dem großen Lebensmittel- und Krammarkt rund um das historische Rathaus zu machen, mit der Möglichkeit, einen ganz frischen leckeren Matjes mit Zwiebeln zu genießen. Auf der Weiterfahrt – noch im Innenstadtbereich – erwischte es Ulli: ein platter Hinterreifen, wohl verursacht durch eine Scherbe in einer Gosse. Dank fachmännischer Hilfe von 5 Vagabundinnen und Vagabunden konnte der Schaden binnen 20 min. repariert werden, letztendlich half sogar noch ein Maastrichter Einheimischer aus der Nachbarschaft mit einer kräftigen Kolbenhub-Luftpumpe aus, er konnte es nicht mit ansehen, wie sich Ulli mit einer Mini-Luftpumpe um den richtigen End-Luftdruck bemühte. Hans und Nicole leiteten uns dann hinauf auf den Sint Pietersberg zur alten Festung, in einem Restaurant am Berg nahmen wir dann einen Lunch ein. Weiter ging es südwärts an der Maas entlang – vorbei am Wohnhaus von André Rieu (ein kleines Märchenschloss), zu einem kürzlich stillgelegten Zementwerk, dazu gab uns Hans Erklärungen zum jahrhundertelangen Mergelabbau in dieser Region. Bald fuhren wir (fast unmerklich) über die Grenze nach Belgien. Hier waren aber Häuser und Gärten etwas weniger akkurat gepflegt als in Maastricht. Eine kurze Fahrt mit einer Fahrradfähre über die Maas brachte uns dann zurück in die Niederlande nach Eijsden, wo wir am noch privat bewohnten Schloss Eijsden (mit einem interessanten Baumbestand) einen kurzen Zwischen-stopp machten. Dann ging es längs am re. Ufer der Maas zurück nach Maastricht, vorbei am neuen Gebäude des Limburger Gouvernements, wo im Dezember 1991 der sogenannte Vertrag von Maastricht von den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet wurde. Weiter ging es zurück zum Campingplatz. Abends trafen wir uns dann mit Nicole und Hans zu einem holländischen Menü in der Brasserie am Campingplatz – ein schöner Tagesausklang.

 

 

 

Samstag, 10.09.2022

Wichtigster TOP des heutigen Tages: Rüdiger Götz hat Geburtstag, das wurde natürlich abends gebührlich gefeiert. Herzlichen Glückwunsch von uns Mitreisenden!

Vormittags ging es zunächst wieder per Rad in die Stadt Maastricht, wo uns der Stadtführer Piet – ein Kunsthistoriker – zu einer fast 2-stündigen Führung zu Fuß (in sicherer Regenkleidung) durch Innenstadt und Altstadt von Maastricht erwartete und uns Geschichte und bauliche Besonderheiten der Stadt nahebrachte. Nach einer kurzen Mittagspause in einem Straßencafé am Onze Lieve Vrouweplein wartete dann um 14:00 h der solarbetriebene gläserne „Zonnentrain“ auf uns zu einer 50-minütigen Rundfahrt durch die Innenstadt und einige Außenbezirke. Stadtrundgang und Zugfahrt ergänzten sich für unser Bild von Maastricht.  Die Negativ-Erfahrung des Tages erlebten Chrissy und Rüdiger: von ihren nagelneuen, am Vrijthof angeketteten Pedelecs hatten Diebe die nicht festmontierten Bedienteile am Lenker (die sie vergessen hatten, abzunehmen!) geklaut. So mussten sie mühsam ohne Strom zurück zum Campingplatz fahren, teilweise abenteuerlich leicht bergan mit dem „Abschleppdienst“ Paul Brose. Glück gehabt!

Fröhlich wieder vereint haben wir dann diesen besonderen Tag mit Geburtstagsumtrunk und heißen Würstchen und Käsehäppchen ausklingen lassen.

 

 

 

Sonntag, 11.09.2022

Um 09:00 h trafen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsfrühstück in der Brasserie des Campingplatzes.

Resümee:  Wieder einmal eine gelungene Reise der Rotarischen Vagabunden!

Nach dem Frühstück machten sich dann Anneliese u. Paul und Chrissy u. Rüdiger auf zur Heimreise mit ihren Wohnmobilen. Wir 3 anderen Paare hatten bei herrlichem Septemberwetter spontan unseren Aufenthalt um eine Übernachtung verlängert und mittags noch eine Radtour nach Valkenburg gemacht, wo wir noch eine Führung in einem stillgelegten Mergelbergwerk mitmachen konnten. Am nächsten Morgen war dann auch für die restlichen 3 Wohnmobile die Abreise.

 

Bericht aufgeschrieben von Elfriede und Ulrich Nobbe, Chrissy und Rüdiger Goetz, Evelyn u. Michael Ahrens, Anneliese u. Paul Brose und Eva u. Henning Thee

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