Tourbericht

Tourreport:Vagabunden-Ostertreffen in Lübeck 1. bis 5. April 2010

Zur 15. Veranstaltung der Rotarischen Vagabunden trafen sich 27 Freundinnen und Freunde zum verlängerten Osterwochenende in Lübeck. 

Das von Olaf Nehls und Wolfgang Bischoff vorbereitete Programm begann am Donnerstag, dem 1. April mit einem gemeinsamen Abendessen im Mövenpick Hotel. Da unser Präsident Jürgen A. Schulz gesundheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, begrüßte Vizepräsident Bernd Siegel die An-wesenden und richtete Grüße von Jürgen A. aus. Insbesondere begrüßte er unsere neuen Mitglie-der Freund Dr. Dieter Barschdorff, RC Paderborn-Kaiserpfalz, und dessen Ehefrau Marie-Theres sowie Freund Dieter Backhaus, RC Geroldzhofen-Volkach, und dessen Ehefrau Gerdi. Ein beson-derer Gruß galt auch Incoming-Präsident Klaus-Michael Kobs, RC Lübeck-Holstentor. Freund Kobs freute sich über die Anwesenheit der Rotarischen Vagabunden in Lübeck und schilderte die Situation und die Aktivitäten der vier Lübecker Clubs. 

Karfreitag, der 2. April, war von den Organisatoren als „Nobelpreisträgertag“ vorbereitet worden. Besuche im Günter-Grass-Haus, im Willy-Brandt-Haus und im Buddenbrook-Haus mit jeweiliger Führung bildeten den Schwerpunkt des Tages. Dabei gab es eine intensive Gelegenheit das Leben und das Werk der Lübecker (im Falle Günter Grass Wahllübecker) Nobelpreisträger Günter Grass, Willy Brandt und Thomas Mann kennen zu lernen. Dieser spannende, aber auch anstrengende Tag wurde durch die Einnahme des im Roman ausführlich beschriebenen Buddenbrook-Menüs im historischen Weinkeller unter dem Heiligen-Geist-Hospital stilvoll beschlossen. Eine kleine Rotspon-Probe ging dem Menü voraus.

Lübeck 2010

Der Ostersonnabend, 3. April, begann maritim mit einer Fahrt auf dem Motorschiff Nordland nach Travemünde. Wie während des ganzen Wochenendes erwies sich auch an Bord der gebürtige Lübecker Olaf Nehls als ein sachkundiger und seine Heimatstadt liebender Fremdenführer. In Tra-vemünde hatten wir Gelegenheit, die Viermastbark Passat und ihre Geschichte kennen zu lernen. Nach der Schiffsbesichtigung und einem kleinen Imbiss an Bord wurde mit einer Fähre die Trave überquert, um anschließend mit dem Bus zurück in die Lübecker Altstadt zu fahren. Eine sehr kompetente Stadtführerin zeigte uns dann die Sankt-Jacobi-Kirche mit dem zerstörten Pamir-Rettungsboot, das jetzt den Mittelpunkt einer Gedenkstätte für die auf See gebliebenen Besat-zungsmitglieder des Segelschulschiffes, aber auch alle anderen ertrunkenen Seeleute bildet. Das Heiligen-Geist-Hospital mit seiner Pilgerherberge und den dort erst jüngst wieder entdeckten und restaurierten Fresken bildete den Abschluss des ersten Teils der Altstadtbesichtigung. Ein Abend-essen in der Schiffergesellschaft, einem der traditionellsten Lübecker Restaurants, setze den Schusspunkt des Tages.

Der Ostersonntag, 4. April, wurde durch Wolfgang Bischoff eingeleitet, der alle Teilnehmer mit einem süßen Ostergruß überraschte. Das eigentliche Tagesprogramm begann mit einer Lübeckrundfahrt auf der Hafenbarkasse Adolf Stühff. Danach erhielten wir die Möglichkeit von der Aussichtsplattform des Sankt-Petri-Doms einen Überblick über die Hansestatt Lübeck bis hin nach Travemünde zu genießen. Die uns schon bekannte Stadtführerin machte uns anschließend als tra-ditionelle Fischerfrau gekleidet mit Dom, Gängen und Giebeln der Stadt bekannt. Nachmittags hatten wir Gelegenheit, unzählige Stufen und Leitern erklimmend das Gewölbe der Sankt-Marien-Kirche zu „erarbeiten“. Eine „Süße Stunde“ mit Kaffee, Marzipantorte und Besuch des Marzipan-Museums bei der Firma Niederegger entschädigte aufs angenehmste für die Mühen der Gewölbeführung. Den Ostersonntag beschloss ein gemeinsames Abendessen in der „Alten Mühle“, einem weiteren traditionsreichen Restaurant der Hansestadt. 

Am Ostermontag, 5. April, endete das Ostertreffen mit einem gemeinsamen Frühstück im Mövenpick-Hotel.

Das gesamte Treffen wurde nicht nur durch die gute Vorbereitung, sondern auch durch das Wetter begünstigt. Es herrschte zwar ein kühler Wind, vom Regen waren wir allerdings nur dann betroffen, wenn wir uns nachts in den Fahrzeugen aufhielten. Die meiste Zeit zeige sich die Hansestadt im strahlenden Sonnenschein.

Protokoll: Klaus Nielsky 1. Sekretär

 

 

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