Die schönen Tage im winterlichen Frankenland verdanken wir der Organisation von Chrissy Klinke-Götz  und unserem Präsidenten Rüdiger Götz. Wir haben die weihnachtliche Vorfreude und die kulinarischen Besonderheiten dieser Region wirklich sehr genossen. Und das Thermalbad hat die kühlen Außentemperaturen schnell vergessen lassen.

Tourbericht

 

Advents - Treffen in Bad Windsheim

Freitag, 04.12.2015 – Sonntag, 06.12.2015

Einladung erfolgte von Chrissy Klinke – Götz u. dem Präsidenten Rüdiger Götz

 

Freitag, 04.12.2015 :

Um 17.00h versammeln wir uns alle in der „Solar – Lounge“ auf dem Platz des „ Reisemobilhafen in Bad Windsheim“. Der Präs.Rüdiger begrüßt uns alle und freut sich über das zahlreiche Kommen der Vagabunden.Der Wind pfeift durch die „Damen - und Herrentischchen“, die mit weihnachtlichen Lämpchen geschmückt sind, hindurch. Zum Aufwärmen werden wir von Rüdiger mit hellem Glühwein animiert. Ebenso laden die köstlichen „Feuerspatzen“ (Rezept wurde am Sonntag verteilt) zum süßen Verspeisen ein.

18.45h fahren wir mit dem Bus zum Gasthaus „ Zum Hirschen“. Dort genießen wir das „Nationalgericht“ Frankens: „Schäuferla mit Kloß und Soß“. Zwischen Festtagssuppe und Schweineschulter erleben wir das sogenannte Wirtshaussingen. Eine Gitarre und ein Akkordeon,vertreten von einem äußerst beliebten Gesangsduo, begleiten unsere zuerst schwachen dann immer stärker werdende Gesänge. Die verteilten Gesangstexte verhelfen dazu.

Der Präsident des RC Uffenheim, Dr. W.Klein, berichtet von den sozialen Aktivitäten seines Clubs, unter anderem mit einem Pilsener Rotary Club. Diesem Club wurde von den rotarischen Vagabunden schon eine Summe von 1750,00 € für behinderte Jugendliche zur Verfügung gestellt, die am nächsten Tag, nach einstimmiger Abstimmung von uns um 250,00 € auf 2000,00 € aufgestockt wurde.

 

 

 

Samstag, 05.12.2015 :

Um 9.00h fahren wir mit dem Bus nach Dinkelsbühl. Sie ist die schönste Fachwerkstadt Frankens.

Der Focus sagt: Sie ist die schönste Altstadt Deutschlands, denn Dinkelsbühl ist in beiden Weltkriegen unbeschädigt geblieben. Die vollständig erhaltene Altstadt zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern in Europa. Am frühen Morgen sehen wir die Stadtmauer nur schemenhaft im Dunst des Frühnebels. Erst beim Rückgang, bei wärmendem Sonnenschein, können wir die Stadtmauer mit ihren vielen kleinen und großen Türmen in altertümlicher Pracht erblicken. Die Stadtführerin erwähnt nur so nebenbei, dass die Dinkelsbühler sich als die Preußen Mittelfrankens halten. Das mittelalterliche Städtchen gilt als Inbegriff der deutschen Romantik. Der Theologe und Jugendschriftsteller, Christoph von Schmid, Dichter des Weihnachtsliedes „ Ihr Kinderlein kommet“,wurde in Dinkelsbühl geboren. Schade, die Zeit war zu kurz, um in dem beschaulichen Städtchen länger verweilen zu können.

18.45h Abfahrt mit dem Bus zum Gansessen im „Goldenen Hirschen“.

„ Der goldene Hirsch was zeigt er her, einen Stern oder noch viel mehr. Drei Sterne-Essen sollt es sein, grad recht fürs Vagabundilein. Die Gans mit Beinen gar wie viele, ward angerichtet mit viel Liebe.“ I.W.

Bei der abendlichen Begrüßung durch den Präs. Rüdiger bringt er folgenden Slogan aus Mailand mit: „ Rotarien working together for a better future“. Man möchte es so gerne glauben in diesen politischen Wirrnissen.

Bevor das obligatorische Gänseessen beginnt, können wir noch schnell über das Verslein von Heinz Erhard, vorgetragen von Irmgard H. , schmunzeln: „Die Gans erwacht im grauen Forst, erstaunt in einem Adlerhorst, sie blickt sich um und denkt betroffen, mein lieber Schwan war ich besoffen?!“

Während das Verdauen des opulenten Males beginnt, werden neue geplante Termine für das rotarische Vagabundenjahr genannt:

Sonntag, 06.12.2015 :

Gemeinsames Frühstück im Restaurant „ Salza „ in der Therme.

 

„ Der Nikolaus sprichts Machtwort gar, für unsere Vagabundenschar.

Ein jeder hört von sich am Stück, viel Wertvolles vom Lebensglück.

Noch ruht die Gans im Magen aus, die Leber macht ihr den Garaus.

Jedoch das Frühstück rutscht vergnügt hinunter,

wir nehmen Abschied voneinander,

wie immer heiter und recht munter.

Genießet in Ruhe und Zufriedenheit

einen Rückblick unserer optionalen Vagabundenzeit “.

I.W.

 

Liebe Chrissy, habe Dank für die Kartoffel – Plätzchen ( nebst Rezept ), die ein jeder von uns geschenkt bekommen hat, und für die großartige Organisation, die fast allein in Deinen Händen lag.

Es grüßen Euch von ganzem Herzen, von Haus zu Haus,

 

Eure Ingrid und Klaus

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